[omd-devel] Eindeutige Instanz-Nummer

Lars Michelsen lm at mathias-kettner.de
Sat Feb 12 20:06:51 CET 2011


Hallo Gerhard,

diese Diskussion wird ja schon seit Anbeginn von OMD geführt. Glaube auf 
dem Gründungstreffen hatten wir auch drüber gesprochen.
Mathias und ich haben lang und breit über die dynamische Portvergabe 
geredet. Allerdings wurds bisher nicht vollständig gelöst und ist dann 
irgendwann liegen geblieben.

Ein war die uid als Basis zu nehmen und dann eine gewisse Portmenge für 
die Site zu reservieren. Hat den Vorteil, dass man sich keine ID 
ausdenken muss, hat aber gleichzeitig den Nachteil, dass man womöglich 
einen großen Überschuss an Ports hat, die dann potentiell ungenutzt 
sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich die Portnummern der 
einzelnen Diense gut merken kann, da der Apache z.B. immer hinter 
PORT_BASE + 1 steckt, livestatus dann hinter PORT_BASE + 2 usw..
Womöglich nutzen manche auch so hohe UIDs, dass man damit nicht sinnvoll 
eine Portnummer bilden kann.

Ein anderer Ansatz, der dann ja auch für den Apache umgesetzt wurde. 
Einfach ab einer bestimmten Port Nummer den ersten freien Port suchen. 
Das hat den Vorteil, dass man die verfügbaren Ports optimal ausnutzt. 
Die Ports einer Site hängen allerdings nicht zwangsläufig zusammen und 
es lässt sich nicht von der Portnummer auf den dahinterliegenden Dienst 
schließen.

Wie man es dreht und wendet, alles hat seine vor und Nachteile. Den 
Königsweg haben wir noch nicht gefunden.

Im Prinzip betrifft die Frage alle Netzwerk-Dienste, die OMD mitbringt. 
MySQL, Apache, Livestatus (wenn über TCP genutzt), NSCA, Shinken, ...

Grüße,
Lars

On 12/02/11 18:47, Gerhard Lausser wrote:
> Servus,
>
> Matthias Flacke hat ein Ticket reingestellt, in dem er bemängelt, daß es
> kracht, wenn man eine zweite Shinken-Instanz hochfährt, weil diese die
> gleichen Ports wie die erste verwendet. Natürlich kann man dem entgegnen
> "ja mei, was glaubst, warum man die Ports konfigurieren kann?", aber ich
> kann nachvollziehen, daß das Tipp-tipp-fertig-und-läuft-Feeling von OMD
> verloren geht, wenn man jedesmal 5 Ports konfigurieren muss und dabei die
> Zahlen der bereits vorhandenen Instanzen auch noch berücksichtigen muss.
> Bevor ich es so wie beim Apache-HOOK mache und den nächsten freien Port
> ermittle, indem ich die */site.conf durchsuche, wollte ich fragen, was ihr
> von einer numerischen Site-ID haltet, die beim "omd create" eindeutig
> vergeben wird. (wobei nach einem "omd rm" die betr. Nummer wieder frei
> wird).
> Die könnte man dann als Offset auf einen Basis-Port draufrechnen.
> Blöd ist daran natürlich, daß man die Basis-Ports weit genug
> auseinanderziehen muss, falls einer auf die Idee kommt und 100 Instanzen
> erzeugt.
> Für NSCA wäre das doch auch interessant, denn ich finde es bequemer, eine
> autom. vergebene Portnummer nachzusehen als mir eine aus den Fingern
> saugen zu müssen.
> Was haltet ihr von der Site-ID?
>
> Gruß,
> Gerhard
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