[omd-devel] Eindeutige Instanz-Nummer

Lars Michelsen lm at mathias-kettner.de
Sat Feb 12 20:38:38 CET 2011


Ich habs vergessen: Ich selbst fänds super, wenn die Ports einer Site 
sich in einem festen Bereich befinden und auch wenn jeder Dienst seinen 
festen Offset von der Basis hat.
Ob nun die UID als Basis genutzt werden sollte oder vielleicht auch die 
Anzahl der Tage bis Weihnachten wäre mir egal.

Grüße,
Lars

On 12/02/11 20:06, Lars Michelsen wrote:
> Hallo Gerhard,
>
> diese Diskussion wird ja schon seit Anbeginn von OMD geführt. Glaube auf
> dem Gründungstreffen hatten wir auch drüber gesprochen.
> Mathias und ich haben lang und breit über die dynamische Portvergabe
> geredet. Allerdings wurds bisher nicht vollständig gelöst und ist dann
> irgendwann liegen geblieben.
>
> Ein war die uid als Basis zu nehmen und dann eine gewisse Portmenge für
> die Site zu reservieren. Hat den Vorteil, dass man sich keine ID
> ausdenken muss, hat aber gleichzeitig den Nachteil, dass man womöglich
> einen großen Überschuss an Ports hat, die dann potentiell ungenutzt
> sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich die Portnummern der
> einzelnen Diense gut merken kann, da der Apache z.B. immer hinter
> PORT_BASE + 1 steckt, livestatus dann hinter PORT_BASE + 2 usw..
> Womöglich nutzen manche auch so hohe UIDs, dass man damit nicht sinnvoll
> eine Portnummer bilden kann.
>
> Ein anderer Ansatz, der dann ja auch für den Apache umgesetzt wurde.
> Einfach ab einer bestimmten Port Nummer den ersten freien Port suchen.
> Das hat den Vorteil, dass man die verfügbaren Ports optimal ausnutzt.
> Die Ports einer Site hängen allerdings nicht zwangsläufig zusammen und
> es lässt sich nicht von der Portnummer auf den dahinterliegenden Dienst
> schließen.
>
> Wie man es dreht und wendet, alles hat seine vor und Nachteile. Den
> Königsweg haben wir noch nicht gefunden.
>
> Im Prinzip betrifft die Frage alle Netzwerk-Dienste, die OMD mitbringt.
> MySQL, Apache, Livestatus (wenn über TCP genutzt), NSCA, Shinken, ...
>
> Grüße,
> Lars
>
> On 12/02/11 18:47, Gerhard Lausser wrote:
>> Servus,
>>
>> Matthias Flacke hat ein Ticket reingestellt, in dem er bemängelt, daß es
>> kracht, wenn man eine zweite Shinken-Instanz hochfährt, weil diese die
>> gleichen Ports wie die erste verwendet. Natürlich kann man dem entgegnen
>> "ja mei, was glaubst, warum man die Ports konfigurieren kann?", aber ich
>> kann nachvollziehen, daß das Tipp-tipp-fertig-und-läuft-Feeling von OMD
>> verloren geht, wenn man jedesmal 5 Ports konfigurieren muss und dabei die
>> Zahlen der bereits vorhandenen Instanzen auch noch berücksichtigen muss.
>> Bevor ich es so wie beim Apache-HOOK mache und den nächsten freien Port
>> ermittle, indem ich die */site.conf durchsuche, wollte ich fragen, was
>> ihr
>> von einer numerischen Site-ID haltet, die beim "omd create" eindeutig
>> vergeben wird. (wobei nach einem "omd rm" die betr. Nummer wieder frei
>> wird).
>> Die könnte man dann als Offset auf einen Basis-Port draufrechnen.
>> Blöd ist daran natürlich, daß man die Basis-Ports weit genug
>> auseinanderziehen muss, falls einer auf die Idee kommt und 100 Instanzen
>> erzeugt.
>> Für NSCA wäre das doch auch interessant, denn ich finde es bequemer, eine
>> autom. vergebene Portnummer nachzusehen als mir eine aus den Fingern
>> saugen zu müssen.
>> Was haltet ihr von der Site-ID?
>>
>> Gruß,
>> Gerhard
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